Archiv der Kategorie: Enten 2013

Die Enten aus Sommer 2013 sind fast reif ….

[Update] die Enten aus 2013 haben alle ein neues Zuhause gefunden [Update]

… bald ist es wieder soweit, die Enten werden demnächst 8 Wochen alt und können auf Wanderschaft gehen und sich eine neue Lebensstellung suchen. Wir starten diese Woche die Suche nach einem neuen Zuhause für unsere Enten. Die Abgabe erfolgt erst im Alter von 8 Wochen, damit die „elterliche Erziehung“ auch vervollständigt werden kann – wer will schon schlecht sozialisierte Laufenten :-). Reservierungen nehmen wir aber schon jetzt vor. Die Konditionen für die Abgabe werden in einem separaten Artikel genauer erläutert. Jetzt aber erstmal ein aktueller Status.

Alle Enten haben überlebt; kein Raubvogel, Marder oder Fuchs hat sich sein Futter mit unseren Enten aufgebessert. Krankheiten hatten wir, wie letztes Jahr auch, ebenfalls keine und so sind alle 7 Enten gut durch die ersten Wochen gekommen und fangen jetzt an mit dem „Fellwechsel“. Der bisherige Flaum weicht immer mehr den richtigen Federn und in ein paar Tagen wird man die neuen Enten von den Alten nur schlecht unterscheiden können.

Wir haben unsere Enten aufgrund der relativ feuchten und damit besonders schneckenfreundlichen Witterung bestens trainieren können. Die Schnecken sind an keiner Stelle des Gartens sicher und werden von den Enten überall aufgestöbert und gleich vertilgt. Wie gewohnt haben wir uns unsere kleinen Velozeraptoren so richtig scharf gemacht. Ich meine auch jedesmal das Blitzen in den Augene rkennen zu können wenn die Enten eine Schnecke entdeckt haben. Wir haben ein ganz klein bißchen Schneckenfraß an unseren Kartoffel – alles andere wie z.B. Salat, Kohl und anderes Gemüse wächst völlig schneckenunbelastet. Meine Vermutung geht dahin, dass die Schnekcen sich auf das von den Enten gemiedene Nachtschattengewächse Kartoffel flüchten mußten und einfach nichts anderes übrig blieb als die giftigen Kartoffelblätter zu verzehren weil die Gefahr überall anders deutlich zu hoch war selbst gefressen zu werden. Ein voller Erfolg also unsere Entenzucht.

Wir werden, wie auch im letzten Jahr keine weitere Enten aufnehmen und alle 7 Enten abgeben. Wer also Interesse hat Enten eine neue Lebensstellung zu geben wendet sich bitte gerne an uns.

Ausserdem fängt unsere Alt-Ente schon wieder das nächste Gelege an, da wird es Zeit, dass die Neu-Enten sich einen anderen guten Platz suchen.

27.05.2013

Hier erstmal ein weiterer kurzer Videobericht zum aktuell Stand. Nachdem nun drei weitere Tage vergangen waren, haben wir uns dann gestern entschieden, die restlichen Eier aus dem Nest zu nehmen. Es bleibt also dieses Jahr erstmal bei 7 Entenküken.

Die Ente reagiert auch wieder auf das Lockpfeifen und führt schön brav ihre Nachkömmlinge vor.

Anschließend geht es dann zum Frühstück bzw. zum Ordnen der Grashalme.

Die Ente ist ja durchaus kreativ, manchmal versucht sie es auch so wie wir abends beim Eintreiben in den Stall, einfach die Arme ausbreiten und leicht flattern – die Küken waren nicht beeindruckt.

Gestern war bei erträglichem Wetter ebenfalls Ausgang angesagt und es wurde auch schonmal das Wasserbecken angetestet. Wie letztes Jahr war auch diesmal die Sorge groß ob die Küken den Weg aus dem Becken wieder herauszufinden. Die Sorgen kommen auch nicht von ungefähr, stellen sich die Küken schon beim finden der Rampe zu Stalleingang jedes Jahr reichlich blöd an. In den ersten Tagen hatte die Ente ihre liebe Mühe die Küken wieder in den Stall zu bekommen. Die meisten Küken laufen auf dem Boden an der Rampe vorbei gegen die Wand des Stalls und dort dann stoisch gegen die Wand und piepen aus Leibeskräften – als ob das gegen Stallwände helfen würde. Die Ente rennt dann wieder aus dem Stall, versucht die restlichen Küken einzusammel und verliehrt dabei dann die anderen. So geht das dann eine gute Viertelstunde bis es endlich mal mit allen Küken geklappt hat.

Nach etwa zwei Tagen hatten die Küken das mit der Rampe dann begriffen und waren dann bereit ihren Intellekt an der nächsten Hürde – dem Wasserbekcen – zu stählen. Wie man auf den Bildern sehen kann, gibt es in das Wasserbecken einen kükengerechten Eingang und selbstverständlich auch einen solchen Ausgang. Beides stellt für die Küken erstmal eine unüberwindbare mentale Hürde dar. Wenn dann irgendwann der Einstieg geklappt hat, geht die Sorge los, ob das Konzept Ausgang als im Grunde das selbe Prinzip wie beim Eingang begriffen wird. Wie man sieht, haben die Küken, trotz gegenteiliger Wetten meinerseits, bisher alle überlebt und scheinen das Gesamtkonzept auch jetzt soweit verinnerlicht zu haben, dass wir denen jetzt nur noch beibringen müssen wie man die Nachbarskatze in die Flucht schlägt.